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Henri de Toulouse-Lautrec und „sein” Paris um 1900 | Donnerstag, 11. November 2021, 19:30 -

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Malerei und Plakatkunst, Bohème und Kabarett auf dem Montmartre um die Jahrhundertwende - Ein kunstgeschichtlicher Bilder-Vortrag

Der französische Maler und Grafiker Henri de Toulouse-Lautrec wurde 1864 im südwestfranzösischen Albi in eines der ältesten Adelsgeschlechter Frankreichs geboren. Sein Zeichentalent wurde bereits früh erkannt und gefördert. Nach Beinbrüchen in der Jugend zeitlebens verkrüppelt und kleinwüchsig, entwickelte er später als Künstler in Paris seinen plakativen Flächen- und Linienstil. An Edgar Degas und japanischer Holzschnittkunst orientiert, reduzierte er mit klarer Umrissbetonung das Dargestellte auf die wesentlichen Formen. Seine motivischen Anregungen verdankt er dem Vergnügungs- und Halbweltleben auf dem Pariser Montmartre mit seinen typischen Lokalitäten, wie z. B. dem bekannten Moulin Rouge. Dieses farbenprächtige Boheme-Milieu schilderte er eindrucksvoll wie kein anderer. Daneben entnahm er seine Motive auch dem Treiben auf Rennplätzen, in Zirkusarenen und Kabaretts. Wegweisend war er besonders in der Entwicklung der Farblithographie und der modernen Plakatkunst. Das unregelmäßige Nachtleben und zunehmend auch Alkoholprobleme hinterließen ihre starken Spuren, der Künstler starb 1901, erst 37-jährig.

Referent: Klaus Kirmes

Eintritt: 10,- € (50 % Erm. mit WKC). Verbindliche Anmeldung mit Adresse und Telefonnummer unter 05407 8137750.
Die Veranstaltung wird mit der 2G-Regel durchgeführt.

 

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